FAQs zu den eHealth-Anwendungen

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Zu den eHealth-Anwendungen gibt es immer noch sehr viele Fragen. Mit diesem FAQ-Katalog bieten wir Ihnen einen weiteren Weg, auf Ihre Fragen schnell und einfach eine Antwort zu erhalten. Auch damit unsere Hotline etwas entlastet wird. Also schauen Sie bitte zuerst auf diese Seite, bevor Sie zum Hörer greifen. Ganz sicher finden Sie hier schon einige Antworten.

KIM

Was ist KIM?
KIM ist nötig, um die eAU ab dem 1. Januar 2022 an Krankenkassen zu versenden. Die gesamte elektronische Kommunikation zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen wie Ärzten, der KZBV, der KBV, den Krankenkassen, Apotheken und Krankenhäusern wird über KIM laufen.
Ab wann ist KIM Pflicht?
Seit dem 1.10.2020 können Sie eAU über EVIDENT verschicken. Aktuell gibt es die gefühlte 30. Übergangsphase. Bis zum 01. Juli 2022 kann eine Praxis das Papierverfahren wie auch das elektronische Verfahren wählen.
Wie kann ich die eHealth-Anwendungen und KIM bestellen?
Den Bestellschein für KIM, ePA, eAU & Co. finden Sie hier. Die Voraussetzungen zur Nutzung dieser Anwendungen finden Sie hier.
Welche Soft- und Hardwarevoraussetzungen bestehen, um die eHealth-Anwendungen nutzen zu können?
Definieren und aktivieren Sie bitte in EVIDENT Benutzerrechte, besonders die Rechte zu den eHealth-Anwendungen. Richten Sie die Personalakte des Orga-Managers für KIM ein und koppeln Sie das mit der Benutzerverwaltung. Bereiten Sie bitte Ihre Computer vor: Die Workstations, an denen Sie KIM verwenden, eine eAU oder ein eRezept schreiben wollen, benötigen Windows 10.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Wer installiert den KIM-Client und erfasst die notwendigen Daten in EVIDENT?
Der KIM Client wird von Ihrem KIM-Client-Anbieter oder Ihrem Dienstleister vor ORT (DVO) installiert und eingerichtet. Hier finden Sie die entsprechenden Anleitungen für Ihren DVO als Installationsunterstützung.
Zur Installation Ihres KIM-Fachdiensts empfehlen wir unseren Kooperationspartner VisionmaxX. Den aktuellen Bestellschein von VisionmaxX finden Sie hier.
Wo bekommt man die KIM E-Mail Adressen her und wie viele werden benötigt?
Die KIM-Mailadresse, den Benutzernamen und das Kennwort zu KIM bekommen Sie von Ihrem DVO (Dienstleister vor Ort), wahlweise von unserem Partner VisionmaxX unter (Kontaktdaten). VisionmaxX berät Sie gerne hinsichtlich der perfekten Anzahl der Mailadressen für Ihre Praxis..
Braucht jeder Arzt eine eigene KIM-Mail-Adresse?
Nein, die Praxis-KIM-Mail-Adresse auf der SMC-B reicht aus.
Was wird mit KIM übertragen und welche Formate können übertragen werden?
Mit KIM können KIM-Mails verschlüsselt und signiert übertragen werden. Im Anhang können Briefe, eAU und Röntgenbilder sein. Briefe werden bei der Übertragung von WORD in ein PDF konvertiert.
Wird KIM bezuschusst?
Ja, lt. Bundesmantelvertrag im Anhang 11a, genaue Infos erhalten Sie bei der KZBV oder KBV.
Was ist LDAP?
Ein Abkürzung für ein technisches Protokoll. Letztendlich das in der TI liegende Verzeichnis aller an der TI teilnehmenden Praxen, Ärzte und Institutionen. Es wird auch VZD (Verzeichnisdienst) genannt.

eHBA

Wo bekommt man den Elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) her?
Von der Bundesdruckerei oder über den DVO (Dienstleister vor Ort).
Wie viele eHBAs werden gebraucht? Ein Ausweis pro Arzt oder Behandler?
Jeder Zahnarzt benötigt seinen eigenen elektronischen Heilberufeausweis mit der integrierten qualifizierten elektronischen Signatur. Diese wird für das digitale und rechtssichere Signieren von Dokumenten wie z. B. der eAU benötigt.

eAU

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine eAU in EVIDENT zu erstellen und über KIM versenden zu können?
Die Soft- und Hardwarevoraussetzungen für KIM, ePA & Co. gelten ebenfalls für die eAU und sind hier zu finden. Darüber hinaus muss die Behandlerverwaltung in der Personalakte eingestellt werden. D. h. die Behandler müssen mit der Personalakte gekoppelt werden.
Wo kann man sich die Erstellung einer eAU anschauen?
In unserem EVIDENT Video-Portal finden Sie Videos zu KIM und der eAU. Lassen Sie sich einen kostenfreien Schnupper-Zugang in unserem Training Center anlegen.
Wie wird die Ausfertigung der eAU für den Patienten und den Arbeitgeber erstellt?
Die beiden Exemplare werden aus EVIDENT heraus gedruckt und manuell unterschrieben.
Wie erfolgt das Signieren der eAU und was ist dabei zu beachten?
Erfolgt über die Einzelsignatur direkt oder später durch die Stapelsignatur. Während des Signierens muss die SMC-B oder der eHBA gesteckt sein.
Wie wird eine eAU erstellt, wenn es eine Störung im Bereich der Telematikinfrastruktur gibt?
Unter dem Register eAU gibt es die Möglichkeit auf Störung eAU Dienst zu schalten, um auf das herkömmliche Verfahren zurückzustellen und die eAUs weiterhin drucken zu können.

eRezept

Welches Konnektor-Update ist für das eRezept notwendig?
Für das eRezept benötigt Ihr Konnektor das PTV4Plus Update mit integrierter Komfortsignatur. Die Komfortsignatur, sie ist das „Plus“ in PTV4, ist vom DVO sofort zu aktivieren – sonst muss er das später separat machen.
Welche Voraussetzungen müssen für das eRezept geschaffen werden?
In Ihrem EVIDENT ist unter „EVIDENT / Praxis / Arbeitsplatz / eRezept“ ist die „Route“ zum eRezept Fachdienst einzutragen. Das ist einfach und braucht üblicherweise keinen DVO – höchstens, je nach Rechten am PC, das Administratorenpasswort.
Was ist die Komfortsignatur und wann ist diese in EVIDENT anwendbar?
Die Komfortsignatur ermöglicht mit einmaliger PIN-Eingabe das Signieren von bis zu 250 Dokumenten. Die Signaturen können bis zum Entfernen des eHBA aus dem Kartenterminal binnen 24 Stunden abgerufen werden.
Was benötigen Sie um die Komfortsignatur verwenden zu können?
Voraussetzung, um die Komfortsignatur nutzen zu können ist ein Konnektor mit dem sogenannten PTV4Plus Update. Am Konnektor und in EVIDENT muss die höchste Telematik-Sicherheitsstufe (TLS/SSL) gemäß der EVIDENT-Anleitungen installiert sein. Die Komfortsignatur ist nur mit einem eHBA (nicht SMC-B) möglich. Wichtig: Mit eZahnarztausweisen der Generation 0 bzw. mit ZOD-Karten kann die Komfortsignatur generell nicht genutzt werden.
Ist für die Erstellung des eRezeptes die Anbindung einer zertifizierten Medikamentendatenbank bzw. Verordnungssoftware notwendig?
Gemäß KBV-Vorgabe können ärztliche eRezepte nur mittels zertifizierter Medikamentendatenbank bzw. Verordnungssoftware erstellt werden. Unsere individuelle Lösung wird nicht mehr erlaubt sein. Die bisherigen ärztlichen Rezepte können auch nach dem 1.1.2022 weiterhin mit unserer individuelle Lösung geschrieben werden.
Empfiehlt EVIDENT eine zertifizierte Medikamentendatenbank bzw. eine Verordnungssoftware?
Für die Programme der Hersteller MMI Vidal oder IFAP haben wir Schnittstellen entwickelt. Unser Partner MMI Vidal bindet Ihnen auf Wunsch seine Software data4doc via kostenfreier Hotline an EVIDENT an und stellt Ihren Drucker passend ein. Kontakt: 0800 / 74 27 646, support@mmi-datenservices.de
Wie wird das eRezept erstellt und an die Apotheke weitergeleitet?
Das eRezept wird an den entsprechenden Fachdienst der Telematik-Infrastruktur über Ihr EVIDENT übermittelt. Dort können es die Apotheke und Ihr Patient über den entsprechenden QR-Code, der Patient bekommt diesen gedruckt mit, abrufen.
Wie bestelle ich die Lizenz und fallen für das eRezept Lizenzkosten in EVIDENT an?
Mit dem Update 5.65 haben wir Ihnen das eRezept ausgeliefert. Sie bekommen das Modul zunächst bis Juni 2022 kostenfrei zur Verfügung gestellt und können es bis dahin ohne Freischaltung testen. Danach kostet Sie das Modul 120€ netto.

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